Reisebericht:

Tag 1. Hamburg - Start

 

Nach einem nicht zu langem Vorabend sind wir zeitig zusammen mit Team Rheinland vom Hostel losgekommen und pünktlich am Start gewesen.

Auf dem Weg haben wir noch den Ersatzkanister gefüllt. Leider stellte sich heraus, dass der Deckel undicht war, wodurch wir ihn kurz  nach dem Start bei Obi gegen einen neuen getauscht haben.

Der Start verlief reibungslos. Leider haben wir uns schnell einen Steinschlag an der Frontscheibe eingefangen :(

Die Fahrt ging zunächst über die A7 (am ersten und letzten Tag sind Autobahnen erlaubt) Richtung Norden, um zu den Brücken nach Dänemark zu kommen.

Hinter der ersten Brücke haben wir uns auch schon für die erste Tages-Challenge mit Strand-Sand aus Dänemark und Wasser aus der baltischen See versorgt. Die Aufgabe (Wikinger-Taufe) bestand darin den besagten Sand, das Wasser, sowie "Wind des Ozeans" und ein Stück Holz aus Schweden zu sammeln. Diese vier Artefakte mussten auf dem Rücken um einen Steinkreis am südlichen Zipfel Schwedens (Ales Stenar) auf allen Vieren getragen werden. Dies haben wir natürlich mit Bravour bestanden (siehe Foto "SAC Track").

Nach der Taufe sind wir noch etwa eine Stunde am Meer entlang Richtung Norden, um einen geeigneten Ort für die Nacht zu finden. Der erste Lagerplatz war direkt am Meer und alles Equipment war in kürzester Zeit aufgebaut. 

Leider haben wir festgestellt, dass die hinteren Reifen enorm auf der Innenseite abgefahren waren, weswegen wir diese am nächsten Morgen tauschen mussten. Im Laufe der Fahrt kam ein immer lauter werdendes Geräusch von der Hinterachse, was sich dadurch erklären ließe.

Hofften wir...

Tag 2. Skillinge - Lindesberg

 

Am Morgen wurde alles abgebaut und in den Autos verstaut. Kurz vor dem Aufbruch, kam eine nette Dame auf uns zu, um zu fragen was wir tun. Sie ist Schwedin, aber in Hamburg geboren. Nach einem sehr netten Gespräch, hat die Dame im Laufe des Tages jedem Team 10 € für "die Arche" gespendet. 

Das ganze Einpacken und sortieren hat etwas gedauert, wodurch wir erst gegen 9:45h losgefahren sind.

Die Tages-Challenge führte uns nördlich, Richtung Gränna und Ödeshög am Vätternsee. Dort galt es ein Expeditionsmuseum und einen Findling an der höchsten Stelle der Gegend zu finden. Auch dies konnten wir schaffen. Den Findling zu finden war jedoch nicht so einfach, weswegen wir erst gegen 22:45h unser Camp aufschlagen konnten. Dementsprechend war der Abend auch nicht mehr so lange. Leider mussten wir feststellen, dass das am Vortag aufgetretene Geräusch durch den Reifenwechsel NICHT beseitigt war. Das Geräusch besteht vornehmlich aus einem Brummen von der Hinterachse, welches je nach Geschwindigkeit lauter wird. Die Vermutung fällt auf eins der Radlager.

Da wir sehr spät im Camp waren, sind wir nicht mehr dazu gekommen nachzusehen, ob es das wirklich ist. Wir hofften dies am kommenden Tag zu schaffen.

Tag 3. Lindesberg - Östersund

 

Nachdem wir den Blog nun für die letzten beiden Tage auf Stand bringen konnten, geht es nun quasi "live" weiter. Wir sind um 8:10h losgekommen und haben eine recht lange Strecke vor uns. Stefan pilotiert, Andi schläft und Sebi schreibt am Blog und Navigiert. Dies gibt uns Gelegenheit ein wenig unseres Alltags bis jetzt zu schildern. Im Auto sind 2 Actioncams vorhanden. Eine "filmt" in Zeitraffer nach vorne, die andere wird für spontane Aufnahmen und ein Videotagebuch (welches wir gerade updaten) verwendet. Auf den Landstraßen rollt unser Bronco mit Ökonomischen 12-13 Litern/100km. Das Auf- und Abbauen des Lagers klappt immer besser und der Wagen wird immer optimaler gepackt, wodurch wir die Räume immer besser nutzen und die Rückbank nicht so sehr vollpacken, dass man hinten noch sehr komfortabel sitzen kann.

Zurück zur heutigen Aufgabe: In Öresund gibt es den fünftgrößten See in Schweden, in dem ein Seeungeheuer (Nessis Zwillingsungeheuer) leben soll. Aufgabe am heutigen Tag ist es dorthin zu fahren und vom Dach des Rallye-Autos zu angeln. Einen Fisch zu fangen. Diesen über einem selbstgemachten Feuer zu Räuchern und zu essen. Sollte man keinen Fisch fangen, soll man ein Foto von sich und dem eben genannten Seeungeheuer machen. 

Auf dem Weg versuchen wir uns noch neue Reifen aufzutreiben und am Abend müssen wir uns unbedingt die Radlager ansehen. Das Geräusch ist extrem nerv tötend und im schlimmsten Falle kann die Hinterachse blockieren. Das Motto "Fährste quer, siehste mehr" ist zwar immer beliebt und gewollt, allerdings ist es in unserem Fall etwas unpraktisch, wenn man vollbeladen bei 100 einen unkontrollierbaren Drift hinlegt. Wenn wir das Radlager als Ursache feststellen können, müssen wir irgendwie an Ersatz kommen. Unser Schrauberkumpel zu Hause hat schon angeboten per express die notwendigen Teile irgendwo hinzuschicken.

Hoffen wir mal das Beste bis heute Abend und sehen, was tatsächlich die Ursache ist.

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